Verordnungsmöglichkeiten

 

 

 

"Interdisziplinär stark für den Erfolg und die Gesundheit unserer Patienten."


Das ATZ - Dresden behandelt:

- Kassenpatienten aller Kassen

- Privat- und Selbstzahlerpatienten

- Patienten mit genehmigten "persönlichem Budget"

 

Weiterführend sind Verträge mit anderen Kostenträgern wie Arbeitsagentur, Rentenversicherung sowie anderen Projekten, Einrichtungen und Vereinigungen möglich.


Für die Verordnung von Ergotherpie bitten wir Sie folgende Ausfüllhinweise zu beachten:

 

1. Bitte wählen sie zwischen:

Erstverordnung oder Folgeverordnung oder Verordnung außerhalb des Regelfalles (für chronisch kranke Patienten)

 

2.  Anzahl der Verordnungen:

Dem Patienten stehen in der Regel 4 mal 10 Behandlungen zu (Erstverordnung bis zur 3. Folgeverordnung).

Mit entsprechender Begründung kann über "Verordnung außerhalb des Regelfalls" die Therapie weitergeführt werden.

Die Begründung ist zwingend notwendig bei z.B. chronisch Kranken, bei schweren Verläufen etc,  z.B.:

Vorbereitung auf eine Reha-Maßnahme, Vorbereitung einer Ausbildung, Vorbereitung auf Aufnahme oder Wiederaufnahme einer Arbeitsstelle, WfbM, Gefahr von Rezidiven bei Unterbrechung, Verhinderung von Klinikaufenthalten, Verhinderung der Verschlechterung der Symptomatik.

Bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls übernimmt das ATZ - Dresden die Einholung der Genehmigungsverfahrens von den Krankenkassen. Der Patient gibt vor Therapiebeginn das Rezept zur Genehmigung im ATZ - Dresden ab.

 

3.  Änderung der Hauptdiagnose:

Bei der Änderung der vorrangigen Diagnose wird erneut eine "Erstverordnung" verschrieben.

Bei Rezidiven nach 12 Wochen Therapiepause ebenfalls.

 

4. Gruppen- oder Einzeltherapie:

Unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit empfehlen Kostenträger die Gruppentherapie. In speziell angezeigten Fällen kann eine Einzeltherapie jedoch von Vorteil sein.

 

5. Nachweis unserer Leistung:

Wenn von Ihnen gewünscht, erstellen wir Ihnen einen "Kurzbericht" oder einen "Ausführlichen Bericht" zum Therapieverlauf.

Gern besprechen wir auch telefonisch den therapeutischen Verlauf und weiterführende Maßnahmen.

 

6. Behandlungsbeginn:

Wenn nicht dringend notwendig, bitten wir Sie den Behandlungsbeginn "frei" zu lassen, um unsere Kapazitäten optimal nutzen zu können. Gern können Sie uns kontaktieren und den Behandlungsbeginn zu planen.

 

7. Hausbesuche:

In angezeigten Fällen führen wir Hausbesuche (auch Arbeitsplatzbesichtigungen, Gespräche zur Wiedereingliederung etc.) durch. Hausbesuche können zur Belastungssteigerung, bei Einschränkung der Mobilität und zur Analyse des "häuslichen Umfelds" von Patienten indiziert sein.

 

8. Verordnungsmenge/ Anzahl pro Woche:

Bei der Festlegung auf die Verordnungsmenge sollten Sie die Frequenz der Therapie beachten. Bei "Erst- und Folgeverordnungen sind max. 10 EH möglich. Bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls ist die Menge so zu wählen, dass der Patient zum nächsten Arztbesuch (max.12 Wochen) keine zu lange Therapiepause machen muss.

(Bsp: Pat.1- Anzahl pro Woche 3 EH + Termin in 10 Wochen = mindestens 30 EH gesamt)

 

9. Heilmittel:

"psychisch-funktionelle Behandlung" oder

"psychisch-funktionelle Behandlung - Einzeltherapie" oder

"neuropsychologisch orientierte Behandlung" bzw. "Hirnleistungstraining" und

ggf. "Doppelbehandlung" für zwei Behandlungen am Tag (Belastungstraining)

ist anzugeben.

 

10. Indikationsschlüssel:

...richtet sich nach der Diagnose (lt. ICD-Code) und ist ein krankenkasseninterner Schlüssel zur Überprüfung der Verordnung des richtigen Heilmittels. Siehe Angezeigte Indikation.

 

11. Diagnose mit Leitsymptomatik:

Geben Sie den ICD-10- Schlüssel an und beschreiben Sie die Leitsymphtomatik (Beispiellink für Leitsymptomatik)